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Engagement aus christlicher Nächstenliebe heraus Verantwortung für die Welt übernehmen

Jes 58,7: Brich mit den Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus!

Habitat for Humanity ist eine internationale christliche überkonfessionelle Non-Profit Organisation. Wir bekämpfen Elendsbehausungen und Obdachlosigkeit weltweit und setzen uns für finanzierbaren Wohnraum ein.

1976 gründete Millard Fuller Habitat for Humanity aus seinem christlichen Glauben heraus. Jahre zuvor hatte er seine bis dahin erwirtschafteten Millionen den Armen gegeben und sein Leben zusammen mit seiner Frau Linda Fuller in den Dienst Gottes gestellt.

Die Vision von Habitat for Humanity ist eine Welt in der jeder einen angemessenen Platz zum Leben hat. Sie basiert auf der christlichen Nächstenliebe, die wir durch unsere Hilfe praktisch umsetzen.

 

 In unserer Arbeit verpflichten wir uns auf folgende sechs Leitprinzipien:

1) Christliche Nächstenliebe leben

In dem, was wir tun, handeln wir nach dem Glaubensgrundsatz, dass Gottes Liebe und Gnade sich auf alle Menschen erstreckt; dass jedes Leben unbezahlbar ist; dass wir niemals andere ausnutzen, um unseren eigenen Profit zu fördern; dass Jesus aus wenig Großes entstehen lassen kann und dass wir dankbar mit den Ressourcen, die wir von Gott bekommen haben, umgehen.

 2) Fürsprecher sein für die Menschen, die in Elendsbehausungen leben

Wir verpflichten uns, als wichtigen Bestandteil unserer Arbeit, das Bedürfnis aller Menschen nach sicherem und angemessenem Wohnraum, in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir engagieren uns bewusst für Veränderungen in der Gesellschaft, um den Faktoren, die Armut und Armutsbehausungen begünstigen, entgegenzuwirken.

 3) Schwerpunkt setzen auf Wohnraum

...durch Bau und Renovierung von einfachen, angemessenen und finanzierbaren Unterkünften. Um der christlichen Nächstenliebe Ausdruck zu verleihen, bauen wir zusammen mit den Bedürftigen einfache, angemessene und finanzierbare Häuser. Wir sind davon überzeugt, dass sichere und finanzierbare Häuser ein grundlegendes Menschenrecht darstellen. Ein menschenwürdiges Obdach ist existentiell für Würde und langfristiges Wohlergehen.

4) Breite Einbindung in die Projektdurchführung durch verschiedenste Partnerschaften

Wir glauben, dass alle – unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion oder sozialem Status – zum Wohl der Gemeinschaft beitragen können. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Fähigkeiten hat, die er zum Bau von Häusern und zum Entstehen von Hoffnung beitragen kann.

5) Würde verleihen durch Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Habitat-Hauseigentümern

Wir sind überzeugt davon, dass nicht nur das Wohnen in einem anständigen Zuhause sondern die Beteiligung der Menschen am Erwerb sowie am Bau des eigenen und benachbarten Hauses, die Selbstwertschätzung und Würde der Betroffenen fördert.

6) Nachhaltige Entwicklung der Stadt, Kommune, Gemeinde fördern

Wir betrachten unsere Arbeit als erfolgreich, wenn sie ganzheitliche und dauerhafte positive Veränderungen in Gemeinden hervorruft; wenn sie hilft, die Schwachen zu stärken, wenn sie auf gegenseitiges Vertrauen und gemeinsamer Problemlösung basiert; wenn sie die Beziehungen zwischen allen Menschen fördert; wenn ihr Ziel die gemeinschaftliche lokale Übernahme von Verantwortung für laufende Projekte ist; und wenn die Veränderung respektvolle Verantwortungsübernahme gegenüber allen Menschen sowie wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen mit sich bringt.

Weitere Informationen

Button: Jetzt Spenden

Einsatz für HFH: kath. Pfarrgemeinde St. Martin

Unterstützung für Haiti: Neuapostolische Kirche (NAK)

Baureise: Armenien

Nächstenliebe praktisch umsetzen! Mach mit! Gemeinsam mit anderen Christen ein Haus bauen, Gemeinde vor Ort erleben, armenische Kultur und die Menschen kennen lernen. Interesse? Mehr dazu hier.