Habitat for Humanity ist auf der Kunstmesse ART.FAIR Köln

- Bildrechte: Mikel Flamm / Habitat for Humanity Asia-Pacific
Habitat for Humanity zeigte sich im Jahr 2012 erstmalig auf einer internationalen Kunstmesse und präsentierte somit die Arbeit im Kampf gegen Armut und Armutsbehausungen in einen vollkommen neuen Kontext.
Auf der Kunstmesse ART.FAIR, die vom 1. bis 4. November 2012 im Kölner Staatenhaus stattfand, stellte Habitat for Humanity Arbeiten des Fotografen Mikel Flamm aus. Der Fotograf begleitet die weltweiten Projektreisen der Organisation und dokumentiert diese fotografisch.
"Fotografien sind Momentaufnahmen, die uns bewegen, die uns zwingen, eine notwendige Veränderung zu verstehen. Und es liegt an uns, diese Veränderungen tatsächlich mit zu gestalten", so der Fotograf Mikel Flamm, der seit Jahren für Habitat for Humanity das Leben vieler armer Familien weltweit verfolgt.
Kunstbotschafter bei Habitat for Humanity Deutschland
- Andreas Lohaus engagiert sich seit Mai 2012 als Kunstbotschafter bei Habitat for Humanity Deutschland
Habitat for Humanity nutzte in diesem Rahmen die Chance, auf die Lebensbedingungen von Menschen aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass weltweit 1,3 Milliarden Menschen in extremer Armut leben. In den Bildern von Mikel Flamm spiegelt sich in starker Authentizität das Leben der Menschen in den Projektländern wieder. Dass die Arbeit einer Hilfsorganisation bzw. deren (künstlerische) Dokumentation auch auf einer Kunstmesse einen relevanten Platz findet, ist auch im Sinne von Andreas Lohaus, dem Mitbegründer und Co-Direktor der ART.FAIR. Seit Mai 2012 engagiert er sich zudem als Kunstbotschafter für Habitat for Humanity Deutschland. Es ist ihm ein großes Anliegen, den Austausch zwischen Kunst und weltweiten Problematiken zu fördern und zu zeigen, dass darin kein Widerspruch steht.
"Auf vielen Reisen konnte ich sehen, unter welch schlechten Bedingungen Menschen wohnen müssen. Dabei ist ein intaktes Heim die Grundlage für ein lebenswertes Dasein. Dass ich nun einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation durch mein Engagement bei Habitat for Humanity Deutschland leisten kann, empfinde ich als Glück und Ansporn zugleich", so Andreas Lohaus.
Über die ART.FAIR
Die ART.FAIR feierte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Die Besucher erwartete internationale Kunst aus Gegenwart und Moderne renommierter Galerien und vielversprechender Neugründungen. Auf 16 Quadratmetern, verteilt in drei Hallen, öffnete die Kunstmesse mit der Vernissage am 31. Oktober ihre Pforten.
Neben vielem Etablierten und Renommierten auf der ART.FAIR gab es unter dem Namen "BLOOOM – the converging art show" spannende junge Kunst zu entdecken. In einem eigenen Hallenteil präsentierten sich junge internationale Galeristen und Kunstprojekte mit interdisziplinären Kunstinszenierungen. Hierbei wird sich mit Architektur, Musik, Mode, darstellender Kunst, Street Art, Film, Werbung oder Games befasst. Dabei sollen bewusst Genregrenzen überschritten und verschiedene Disziplinen miteinander verwoben werden.
Somit stellte auch die Teilnahme von Habitat for Humanity einen neuen und spannenden Aspekt auf der diesjährigen ART.FAIR dar, und passte damit dennoch genau ins Bild.
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