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Jimmy Carter Work Project 2009

Bild: Opfer des Wirbelsturms in Haiti | Foto: Reuters/Felix, www.alertnet.org

Insgesamt 166 bedürftige Familien in Thailand, China, Kambodscha,  Laos und Vietnam sind  innerhalb einer Woche glückliche und stolze Besitzer eines eigenen kleinen Hauses geworden. Über 3000 Freiwillige haben neben Jimmy Carter und seiner Frau Rosalynn eine Woche lang in Asien täglich etwa zehn Stunden lang bei großer Hitze fleißig Stein auf Stein gesetzt und bedürftigen Familien ein eigenes Dach über dem Kopf gebaut.

Am 21. November feierten die Familien mit ihrer Gemeinde und den vielen freiwilligen Helfern aus aller Welt die erfolgreiche Fertigstellung der neuen Häuser. Ausgelassene Stimmung, Stolz über die vollbrachte Leistung und große Freude über diese gemeinsam durchgeführte Baumaßnahme erfüllten alle: nicht nur die Familien als neue Bewohner der fertigen Häuser, sondern auch alle freiwilligen Helfer und Gemeindemitglieder, die in dieser Woche viele einmalige Erfahrungen gesammelt und Freundschaften geschlossen haben.

In Kambodscha kamen etwa 3000 Menschen, um sich die 21 neuen Häuser der von den Einwohnern selbst ernannten „New Life Community“ in Sra Por Village anzusehen. Für Jimmy Carter und seine Frau wurde von den Bewohnern ein roter Teppich ausgerollt, Fahnen und kambodschanische Flaggen wehten im Wind, Pfadfinder begrüßten die Carters feierlich, während eine Kinderband spielte und sang.

In Thailand verlief der letzte Tag des Bauprojektes noch einmal sehr emotional und herausfordernd, da die Freiwilligen Mühe hatten, den  Bau der 82 Häuser abzuschließen. Anschließend konnten auch hier die Familien mit individuellen Zeremonien beim Bezug ihrer Häuser geehrt werden. Nun werden bei Dutzenden von Kindern, die zukünftig mit ihren Eltern in diesen neuen Häusern wohnen werden, Hoffnungen und Wünsche wahr.

Auch in Laos konnte während dieser Jimmy Carter Bauwoche Familien geholfen werden:
Laos zählt zu den ärmsten Ländern Asiens, mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser und etwa ein Drittel der Menschen hat keine adäquaten sanitären Anlagen. Hier halfen die Freiwilligen bei der dringend notwendigen Reparatur von 11 Häusern und bei Verbesserungen von Wasser- und Sanitäranlagen.

40 glückliche Familien in Vietnam können nun ebenfalls in ihr neues Zuhause ziehen.
Diese Familien lebten bisher in Slums oder auf beengten Fischerbooten am Ufer des Binh Flusses. Neben einem festen Heim haben sie nun zusätzlich sauberes Wasser und sanitäre Anlagen.

Die Freiwilligen in China schafften es dagegen zeitlich nicht, die Wände bis hoch zum Dachbalken fertig zu stellen. Das tat aber der Freude über die geleistete Arbeit keinen Abbruch: sie  kamen, ebenso wie die vielen anderen Freiwilligen als Fremde und gehen um viele Freundschaften bereichert wieder in ihre Heimat zurück. Die umfangreichen und andauernden Bauarbeiten von städtischen Mehrfamilienhäusern werden nun von Habitat for Humanity und der Regierung von Qionglai City in der nächsten Zeit fortgesetzt.

Das Fazit nach dieser Woche: Freiwillige Hilfe und soziales Engagement für bedürftige Menschen hilft nicht nur den Empfängern, auch die Helfer gewinnen auf der ganzen Linie: Unvergesslich schöne und neue Erfahrungen, tiefe Eindrucke in andere Kulturen, Zusammenhalt und Freundschaften mit den anderen Helfern. Habitat for Humanity sagt im Namen aller: Dankeschön!

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