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Le Rosey 2009 – Arm und Reich arbeiten zusammen beim Habitat-Bauprojekt in Beius, Rumänien

Elf Schüler der Schweizer Schule „Le Rosey“ besuchten vergangenen Oktober die Habitat-Baustelle in Beiuş – eine kleine Stadt von etwa 12.000 Einwohnern im Nordwesten Rumäniens. Zusammen mit zwei Lehrern hatten sie entschieden, integriert in den Lehrplan beim Bau eines Habitat-Zweifamilienhauses mitzuhelfen.

Die Schüler von Institut Le Rosey kommen oftmals aus wohlhabenden Familien und streben danach, sich für andere einzusetzen und ein Ziel zu erreichen: mit eigenen Händen helfen einen Wohnort für Menschen zu schaffen, die im Leben benachteiligt waren. Die Arbeit dieser Schüler ermöglicht den Bau eines Zweifamilienhauses für einen Mann, der in einem Waisenhaus aufwuchs, und für eine zweifache Mutter.

„Wir kamen hierher, um etwas anderes zu tun – um zu lernen, wie man ein Haus baut –, aber vor allem kamen wir her, um etwas für einen guten Zweck zu tun“, sagte einer der Schüler, der am Habitat-Bauprojekt in Beiuş teilnahm.

 

Die Schweizer Schule arbeitet seit über sechs Jahren mit „Habitat for Humanity Beiuş“ zusammen. In dieser Zeit haben sich viele Schüler dazu entschlossen, die Anforderungen ihres Lehrplans auf der Baustelle in Beiuş zu erfüllen. Jedes Jahr haben Schüler von Institut Le Rosey die Möglichkeit, eine Entscheidung für eines von zahlreichen humanitären Projekten zu treffen und sich somit wohltätig zu engagieren.

„Wir nehmen nun seit sechs Jahren an Habitat-Bauprojekten teil und wir betrachten es als eine herausragende Chance für die Schüler, die Wichtigkeit von sozialem Engagement zu begreifen. Trotz intensiver theoretischer Lektüre zum Thema gibt es nichts, was mit der konkreten Erfahrung auf der Baustelle vergleichbar wäre und den Schülern so tief verständlich macht, was Wohltätigkeitsarbeit wirklich bedeutet“, sagte Mary Bassiouni, die Lehrerin vom Institut Le Rosey. Sie kam 2001 zum ersten Mal mit nach Beiuş und ist seitdem – froh über die Erfahrungen der Schüler – jedes Jahr wiedergekommen. Darüber hinaus hat sie auch andere Lehrer dazu ermutigt, mit ihren Schülern nach Beiuş zu kommen.

Claudia Bonchis

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