Dürrekatastrophe in Afrika — Habitat for Humanity hilft durch Wasserprojekte

In Afrika sind derzeit über 22 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Extreme Dürre, ausgelöst durch das Klimaphänomen El Niño, führt zu solch extremen Ernteausfällen, dass der vertrocknete Boden nichts mehr hergibt und Nutztiere verenden. Krieg und Vertreibung vergrößern die Armut zusehends. Die Situation für die Menschen, darunter zahllose Kinder, ist hochdramatisch.

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Sauberes Trinkwasser für Äthiopien

Dürrekatastrophe in Afrika: Wasser für Äthiopien

Habitat for Humanity hilft 7.500 Familien (d.h. 37.500 Menschen) in den von der Dürre am stärksten betroffenen Gemeinden Sankura und Alicho in Äthiopien dabei, Zugang zu sauberem Wasser zu erhalten. Auch soll eine bessere Hygiene vor Ort gewährleistet werden, wodurch die Sterberate aufgrund von verseuchtem Wasser reduziert wird. Die Begünstigten sind sehr arme Familien vor allem mit Kindern und Personen mit Behinderung, die in diesen Regionen leben.

 

 

So hilft Habitat for Humanity vor Ort

Dürrekatastrophe in Afrika: Wasser für Äthiopien
Dürrekatastrophe in Afrika: Wasser für Äthiopien
  • Verteilung von Chemikalien zur Wasseraufbereitung: Aufgrund des akuten Wassermangelns trinken und nutzen die Bewohner verunreinigtes Wasser aus verschmutzten Quellen, was schwerwiegende Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Daher sollen Chemikalien zur Wasseraufbereitung verteilt werden.
  • Wasserversorgungssysteme: Zu wenig Regen und ein sinkender Grundwasserspiegel führen dazu, dass Frauen und Kinder zwei- bis dreistündige Wege zurücklegen, um Wasser zu holen. Daher sollen die von der Dürre betroffenen Dörfer mit Wasserversorgungssystemen ausgestattet werden.
  • WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene): Zusätzlich verschlimmert die unzureichende Hygiene im Umgang mit dem wenigen Wasser die Situation. Daher werden zusätzlich Schulungsmaßnahmen rund um das Thema WASH durchgeführt.
  • Verteilung von Kanistern und Eimern: Wasserkanister und Eimer sollen zum besseren Transport, zur Lagerung und Nutzung von Wasser an die Dorfbewohner verteilen werden.
  • Quellengestaltung und Brunnenbau sowie Instandhaltung: Die Quellen und Brunnen funktionieren in Alicho seit langer Zeit nicht, denn der Grundwasserspiegel ist extrem gesunken. Aus dem Grund sollen Brunnen repariert, Wasserverteilungsstellen errichtet und Quellen instandgesetzt werden.