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Ein gesundes Leben für Familien und Kinder in der Elfenbeinküste

Habitat for Humanity in der Elfenbeinküste

Der westafrikanische Staat liegt im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen derzeit auf Platz 170 von 187. Nach dem Bürgerkrieg und der weltweiten wirtschaftlichen Krise ist die Armut extrem angestiegen.  Zudem sehen sich viele Familien durch die schnell voranschreitende Urbanisierung und damit einhergehenden Landflucht mit einer schlechten Wohn- und Lebenssituation konfrontiert. Ein Viertel der Bevölkerung hat keinerlei Zugang zu Trinkwasser und bei der ländlichen Bevölkerung sind es sogar 35 Prozent. Nahezu die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu adäquaten sanitären Anlagen.

Sauberes Trinkwasser durch Wasserpumpen

Sauberes Trinkwasser für die Elfenbeinküste

Die Region N'Zi Comoé gehört zu den ärmsten des Landes, nur knapp die Hälfte der rund vier Millionen Einwohner hat dort Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Viele Kinder können zudem nicht zur Schule gehen, da sie stattdessen Trinkwasser aus vielen Kilometern Entfernung für die Familie holen müssen. Viele Frauen müssen einen Großteil ihrer Zeit opfern, um Wasser zu holen – Zeit, die für andere Tätigkeiten fehlt.

Zur Verbesserung von Gesundheit und Produktivität der Bevölkerung reparieren wir in Zusammenarbeit mit dem Global Nature Fund seit 2011 Wasserpumpen und bohren neue Brunnen. Die Pumpen liefern Wasser in Trinkwasserqualität.

Schätzungen zufolge sind 75 bis 90 Prozent der existierenden Pumpen nicht funktionstüchtig. Demnach ist es für die Gesundheit der Bevölkerung essentiell, die Pumpen wieder zu reaktivieren und eine langfristige Nutzung zu gewährleisten.

Regelmäßige Wartung und Überprüfung der Wasserqualität

Regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität

Neben der technischen Instandsetzung und Prüfung der Wasserqualität, werden unter den Gemeindemitgliedern sogenannte Wasserkomitees für jede Pumpe gegründet, die dann für die langfristige Instandhaltung und Wartung verantwortlich sind. Die Mitglieder dieser Komitees erhalten Hygiene- und Gesundheitsschulungen, damit sie die Benutzer in die korrekte Handhabung einweisen können. Die Dorfbewohner zahlen zudem ein kleines Nutzungsentgelt mit dem die Instandhaltung der Pumpen finanziert wird.

Habitat for Humanity vor Ort

Habitat for Humanity ist seit 1999 im Land und konnte bisher durch neue Häuser, Renovierungen, Wasser und Sanitärversorgung sowie die Unterstützung von Waisen und besonders schutzbedürftigen Kindern (OVC) mehr als 1.600 Familien helfen.